
>> In dieser Kategorie zeigen wir österreichische Automobile, Motorräder, Rennstrecken und Rennfahrer.
Magna Steyr MILA
Concept MILA (2005)

MILA steht bei Magna Steyr für Magna Innovation Lightweight Auto.
Es handelt sich dabei nicht um ein einzelnes Auto, das man beim Händler kaufen kann, sondern um eine ganze Familie von Konzeptfahrzeugen und Technologieträgern.
Da Magna Steyr in Graz als Auftragsfertiger und Entwickler für andere große Automarken (wie Mercedes, BMW oder Jaguar) arbeitet, dient die MILA-Reihe dazu, potenziellen Kunden die eigene Entwicklungskompetenz, Leichtbau-Technologien und alternative Antriebe zu demonstrieren.
Das erste Concept MILA aus dem Jahr 2005 war der Startschuss für die gesamte Innovationen-Reihe von Magna Steyr. Vorgestellt wurde das markante, orangefarbene Fahrzeug im September 2005 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt.
Das Hauptziel dieses Prototyps war es zu zeigen, dass umweltfreundliche Antriebe und emotionaler, kompromissloser Fahrspaß kein Widerspruch sein müssen.

Das allererste Modell war ein futuristischer, einsitziger Sportwagen (Monoposto), der optisch ein wenig an einen modernen Lotus Seven erinnert. Das Besondere: Er wurde komplett auf den Betrieb mit Erdgas (CNG) optimiert. Ein komprimierter 1,6-Liter-Mittelmotor mit 150 PS trieb das gerade einmal 850 kg schwere Leichtbau-Fahrzeug an.

Mit dem MILA 2005 bewies Magna Steyr, dass ein Zulieferer ein völlig neues Fahrzeugkonzept in kürzester Zeit (weniger als ein Jahr Entwicklungszeit) komplett seriennah konstruieren kann. Viele OEMs (Original Equipment Manufacturer) nutzen das Grazer Know-how seither für den Bau ihrer eigenen Nischen- und Sportfahrzeuge.
