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>> Der Schauspieler Richard Kiel ist 2,17 m groß

Richard Kiel (2,17 m)
Am bekanntesten ist der US-Amerikaner für seine Rolle als legendärer, stahlbeißender James-Bond-Bösewicht "Beißer" (Jaws) in Der Spion, der mich liebte und Moonraker. Seine enorme Größe verdankte er der Wachstumshormonstörung Akromegalie.
Richard Kiel (1939–2014) war weit mehr als nur ein physisch präsenter Nebendarsteller. Er war ein extrem wandlungsfähiger Mann, dessen Karriere von skurrilen Sci-Fi-Rollen bis hin zu warmherzigen Comedy-Auftritten reichte – und das, obwohl ihm seine enorme Statur den Weg ins traditionelle Charakterfach oft erschwerte.
Er litt unter extremer Höhenangst
Das ist die wohl ironischste Facette seiner Karriere: Der 2,17-Meter-Mann litt unter massiver Akrophobie (Höhenangst). Beim Dreh der legendären Seilbahnszene in Rio de Janeiro für den James-Bond-Film Moonraker weigerte er sich verständlicherweise, in großer Höhe auf dem Dach der Gondel zu stehen. Für diese Stunts musste ein Double eingesetzt werden.

Der "Beißer" sollte eigentlich sterben
Im Drehbuch zu Der Spion, der mich liebte (1977) war festgeschrieben, dass der Beißer am Ende von einem Hai getötet wird. Bei Testvorführungen kam Kiels Charakter beim Publikum jedoch so phänomenal gut an, dass Regisseur Lewis Gilbert das Ende umschreiben ließ. Der Beißer überlebte, durfte im Nachfolger Moonraker (1979) sogar die Seiten wechseln, bekam eine Freundin und sprach am Ende des Films sein einziges gesprochenes Wort im gesamten Bond-Franchise: "Auf uns!"
Er spielte an der Seite von Adam Sandler
In den 90er-Jahren zeigte Kiel sein humoristisches Talent in der Kult-Komödie Happy Gilmore (1996). Er spielte Mr. Larson, den riesigen, leicht reizbaren ehemaligen Chef von Happy (Adam Sandler), der mit einer Schraube im Kopf auf dem Golfplatz auftaucht, um Happy gegen seinen Rivalen Shooter McGavin zu unterstützen.
nächste Folge am 12.08.
XMAUS macht Sommerpause vom 20.07. bis 09.08.

