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>> Rod Stewart hat als Totengräber gearbeitet?!

Das ist einer dieser klassischen Rock-Mythen, die sich unglaublich hartnäckig halten! Die kurze Antwort lautet: Jein. Er hat zwar auf einem Friedhof gearbeitet, aber ein echter Totengräber war er eigentlich nicht.
Rod Stewart hat die Geschichte in seiner Autobiografie selbst aufgeklärt. Als Teenager war er für ein paar Samstage auf dem berühmten Highgate Cemetery in London angestellt. Allerdings bestand sein Job nicht darin, Gräber auszuheben. Seine Aufgabe war es lediglich, Gräbergrundstücke auszumessen und mit Schnüren abzustecken.
Er gab offen zu, dass er die Story vom "Totengräber" später gerne für die Medien am Leben erhalten hat, weil sie einfach verdammt cool, düster und geheimnisvoll klang. In seinem Buch stellte er jedoch schmunzelnd klar:
"Ich war genausowenig ein Totengräber, wie Gordon Ramsay ein Torwart bei den Glasgow Rangers war."
Er hat übrigens auch kurzzeitig bei einem Bestatter Schilder gemalt und Zäune aufgestellt – die Nähe zum Thema war also da, die harte Schaufelarbeit hat er dann aber doch lieber anderen überlassen.


