>> Der ehemalige Box-Champion Mike Tyson hat eine ganz sanfte Seite. Er züchtet und trainiert Brieftauben und nimmt regelmäßig an professionellen Tauben-Rennen teil.

Tysons Liebe zu den Tauben ist tatsächlich eine der faszinierendsten und emotionalsten Geschichten im Promi-Universum. Für ihn ist das kein flüchtiger Zeitvertreib, sondern eine lebenslange Passion, die tief in seiner Kindheit verwurzelt ist.
Der Ursprung: Schutz vor Mobbing
Als kleiner, übergewichtiger Junge mit Brille und Lispeln wurde Tyson im harten New Yorker Stadtteil Brooklyn heftig gemobbt. Zuflucht fand er auf den Dächern bei den Tauben. Er selbst sagt oft, dass die Vögel "das Erste waren, was er in seinem Leben jemals geliebt hat".
Sein allererster Kampf
Tyson fing nicht im Boxring an zu kämpfen, sondern wegen einer Taube. Als er etwa zehn Jahre alt war, klaute ein älterer Junge eine von Tysons geliebten Tauben und tötete das Tier direkt vor seinen Augen. Tyson geriet völlig in Rage und verprügelte den größeren Jungen – es war das erste Mal, dass er merkte, wie viel Kraft in seinen Fäusten steckte.
Ein Hobby im Millionen-Bereich
Bestand: Tyson besitzt heute schätzungsweise über 1.000 bis zu mehreren Tausend Tauben, die er in riesigen, luxuriösen Schlägen in Las Vegas, Brooklyn und New Jersey hält.
Kosten: Er investiert Unmengen in die Pflege, High-Tech-Futter und professionelle Trainer. Berichten zufolge gab er zu Spitzenzeiten zehntausende Dollar monatlich für die Vögel aus. Für besonders exklusive Zuchttauben hat er sogar schon sechsstellige Beträge bezahlt.
Lieblingsrasse: Er ist besonders fasziniert von sogenannten "Roller Pigeons" (wie den Elstertauben) – das sind Tauben, die in der Luft spektakuläre, akrobatische Rückwärtssaltos schlagen.
