>> Tom Hanks und seine Schreibmaschinen


Tom Hanks und seine Schreibmaschinen sind eine Liebesgeschichte für sich. Das Ganze geht bei ihm weit über ein gewöhnliches "Sammeln von Antiquitäten" hinaus – es ist für ihn eine Lebenseinstellung und eine regelrechte Obsession geworden.


Der Ursprung: Alles begann im Jahr 1978, als Hanks 22 Jahre alt war. Er brachte eine kaputte Plastikschreibmaschine zur Reparatur. Der Händler weigerte sich jedoch, sie zu reparieren, nannte sie ein "wertloses Spielzeug" und verkaufte Hanks stattdessen eine robuste, klassische Hermes 2000. Das war der Startschuss.

​Das Gefühl beim Tippen: Hanks liebt das mechanische Feedback. Für ihn hat das Schreiben auf einer Schreibmaschine etwas Endgültiges und Echtes. In einem Essay schrieb er mal sinngemäß: Ein Computer-Ausdruck wandert sofort im Müll. Aber ein getippter Zettel auf schwerem Papier? Das ist wie ein Meißel in Stein – es hat Gewicht und bleibt.

​Reisebegleiter: Wenn er für Filmdrehs um die Welt reist, hat er fast immer ein tragbares Modell im Gepäck. Im Hotelzimmer tippt er dann seine täglichen Notizen oder Briefe an Freunde.

​Hanks benutzt sie nicht nur selbst, er verschenkt sie auch liebend gerne. Journalisten, die ihn interviewen und ein echtes Interesse zeigen, haben oft Tage später ein Paket von ihm vor der Haustür stehen – inklusive persönlicher Nachricht auf genau dieser Maschine getippt.