
Kamui Kobayashi 🇯🇵
24 Stunden von Le Mans Sieger 2026

Er wurde 2009 Meister der GP2-Asia-Serie und gab im selben Jahr sein Debüt in der Formel 1. Von 2010 bis 2012 startete Kobayashi für den Schweizer Rennstall Sauber. Nach einer Saison in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2013, kehrte Kobayashi 2014 zu Caterham in die Formel 1 zurück.
2015 fuhr er in der Super Formula und 2017 mit monegassischer Rennlizenz in der FIA-Formel-E-Meisterschaft. Seit 2016 startet er für Toyota in der Langstrecken-Weltmeisterschaft und konnte diese bisher zweimal gewinnen.

Toyota Formel 1 (2009)
In seiner Funktion als Ersatzfahrer des Toyota-Teams nahm er an den Freitagstrainings des Großen Preises von Japan 2009 teil. Er vertrat dabei Timo Glock, der aus gesundheitlichen Gründen nicht fahren konnte. Beim Großen Preis von Brasilien bestritt er als Ersatz für den noch immer verletzten Glock sein erstes Formel-1-Rennen.[1] Kobayashi gab ein gutes Debüt und hielt den späteren Weltmeister Jenson Button einige Runden hinter sich. Am Ende belegte er den neunten Platz. Auch in Abu Dhabi ging Kobayashi für den verletzten Glock an den Start und holte mit einem sechsten Platz erstmals Punkte in der Formel 1.
Nachdem sich Toyota aus der Formel 1 zurückgezogen hatte, verpflichtete Peter Sauber ihn am 17. Dezember 2009 als ersten Fahrer des Sauber-Teams für die Saison 2010.

Nachdem Kobayashi keinen Formel-1-Vertrag für die Saison 2013 erhalten hatte, wechselte er in die FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Dort erhielt er 2013 ein Cockpit in der GTE-Pro-Klasse beim Ferrari-Werksteam AF Corse.
Kobayashi beendete die Saison mit einem zweiten Platz in der GT-Klasse als bestem Resultat auf dem siebten Gesamtrang im Weltcup der GT-Fahrer.
Im Rahmen der WEC gab Kobayashi zudem 2013 sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans.


Sieg beim 24-Stunden-Rennen Le Mans 2026
Es ist vollbracht! Kamui Kobayashi überquert die Ziellinie und beschert Toyota den sechsten Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans!