Das XMAUS Automagazin

Folge 04/2026 - 10. April 2026

>> Der neue 3er

BMW i3 2026

Die vollelektrische BMW i3 50 xDrive Limousine setzt mit einer Reichweite von bis zu 900 km (WLTP) neue Maßstäbe – und lässt Herzen höher schlagen. Eine Ikone, die mit einer vollkommen neuen Designsprache begeistert. Außen eine echte Sportlimousine und innen noch innovativer denn je. 

Jedes Detail ist kompromisslos auf den Fahrer ausgerichtet. Und mit seiner puren Dynamik verwandelt der neue BMW i3 jede Fahrt in ein Abenteuer.

Neue Front, neues Heck, neue Proportionen – eine echte Ikone mit der unverwechselbaren DNA einer BMW Sportlimousine. Das Exterieurdesign der BMW i3 Limousine begeistert mit einer athletischen, modernen Formensprache. Niere und Scheinwerfer verschmelzen zu einer ausdrucksstarken Einheit. Und die völlig neu interpretierte Lichtsignatur macht die Limousine schon aus der Ferne zu einem unverkennbaren BMW. Mit präzisen Konturen und einer markanten Silhouette hinterlassen Sie immer einen bleibenden Eindruck.

Der neu gestaltete Innenraum der BMW i3 Limousine stellt den Fahrer konsequent in den Mittelpunkt – wie für BMW typisch. Die weitläufigen Linien umschließen das Cockpit und formen eine klare, reduzierte Struktur. Das hochauflösende Zentral-Display fügt sich durch die Neigung zum Fahrer harmonisch ein und macht jede Interaktion besonders komfortabel. Das innovative BMW Panoramic Vision und das optionale BMW 3D Head-Up Display sind nahtlos im Sichtfeld integriert. Das neue BMW Operating System X bietet ein noch personalisierteres und intuitiveres Erlebnis als je zuvor bei BMW. Bei Dunkelheit sorgt die Ambientebeleuchtung für eine beeindruckende, farbliche Inszenierung des gesamten Interieurs.

Der neue BMW i3 wird ab August 2026 im Stammwerk der Marke in München gebaut. Mit einigen Monaten Abstand zur Limousine dürfte auch ein i3 Touring kommen. Aktuelle Planungen sehen vor, dass in den Hallen im das Vierzylinder-Hochhaus am Petuelring in der bayerischen Landeshauptstadt ab 2027 nur noch Elektroautos gebaut werden. Der hohen Nachfrage nach dem iX3, bei dem Interessenten aktuell mit langen Wartezeiten rechnen müssen, wird der Hersteller mit einer zusätzlichen Fertigung des SUV in München - parallel zum neuen Werk in Ungarn - begegnen.

>> Nissan X-Trail 2026

Der Nissan X-Trail bekommt ein dezentes optisches Facelift und ein überarbeitetes Infotainment-System mit Google-Software. Die Ausstattungslinie N-Trek im Abenteurer-Look unterscheidet sich künftig optisch stärker als bisher vom Rest der Modellpalette. Während der Nissan Qashqai mit überarbeitetem e-Power-Antrieb mehr Laufruhe und eine verbesserte Kraftstoffeffizienz bietet, wird der X-Trail auch nach der Überarbeitung mit dem bekannten Hybridsystem angeboten. 

Der Grund dürfte in der aufwendigen Adaption des Allradantriebs liegen, der nur für das größte SUV im deutschen Programm der Marke verfügbar ist.

Im Spätsommer soll der überarbeitete Nissan X-Trail zu den deutschen Händlern kommen. Preise sind noch nicht bekannt, sie werden kurz vor dem Marktstart kommuniziert. Dann steht auch der genaue Umfang der einzelnen Ausstattungslinien fest. Aktuell geht es beim reinen Benziner mit 163 PS bei 39.850 Euro los, der e-Power-Hybrid ist ab 42.850 Euro zu haben.

>> Vergessene Studien: 

Alfa Romeo Navajo Bertone

Der Alfa Romeo Navajo ist ein von Bertone entworfenes und gebautes Konzeptfahrzeug auf Basis eines Alfa Romeo 33 Stradale, das auf dem Genfer Autosalon 1976 vorgestellt wurde.

Benannt nach einem Stamm der amerikanischen Ureinwohner, zeichnete sich der Navajo durch seine sportliche Glasfaser-Karosserie aus, welche als Coupé zwar die frühere Keilform nutzte, aber bei der auch jüngste aerodynamische Prinzipien angewendet wurden. Wenn man bei dem Lancia Stratos und dem Alfa Romeo Carabo wenigstens noch einen Hauch von Kurven ausmachen will, dann ist der Navajo dagegen gerade wie ein Pfeil.

Innovative "aktive" Spoiler bildeten vorne und hinten den Abschluss des konisch zulaufenden Autos, das am Heck sogar zwei trapezförmige Flügel besaß, deren Gestaltung die heiße Luft aus dem 2,0-Liter-V8 ziehen sollten. Dieser Motor schaffte atemberaubende 8.800 Umdrehungen und leistete 220 PS, und das bei einem Fahrzeug, das nur 870 Kilo wog.

Für eine Schöpfung von Bertone war die eher konventionelle Lösung der Türen zwar ungewöhnlich, dafür waren die Klappscheinwerfer optisch umso extravaganter, tauchten sie diesmal nicht aus der Motorhaube, sondern von den Kotflügeln auf.

Aber der wirkliche beeindruckende Kunstgriff des Navajo zeigt sich darin, dass seine Karosserie, die wie ein Raumschiff aus dem Film "Battlestar Galactica" wirkt, tatsächlich täuschend klein ist. Obwohl Bertone das motorsport-basierte Rahmenchassis zu Gunsten des Innenraumkomforts verlängerte, ist das gesamte Fahrzeug immer noch kürzer als ein aktueller Mini Cooper. Mit einer Höhe von wenig über 100 cm erreicht es knapp die Taille. 

Der Navajo hat sich fraglos seinen Ehrenplatz im Museum verdient. Er bleibt eine faszinierende historische Fußnote in der Chronik zweier legendärer Marken zu einer Zeit, als die Autowelt wieder einmal ein seismisches Beben erlebte. 

Wir sind vom Navajo begeistert.

>> DS N°7 

Das SUV mit der Nummer Sieben im Namen ist der wichtigste Stützpfeiler für die französische Premium-Marke DS Automobiles.


Der vollelektrische DS N°7 E-Tense startet in drei Varianten. Der Einstiegs-Elektriker kombiniert einen 170 kW (230 PS) starken Frontmotor mit 74 kWh Akku-Kapazität. Die Leistung kann per Kickdown kurzfristig auf einen Peak von 191 kW (260 PS) gesteigert werden, sofern der Füllstand der Traktionsbatterie bei 90 Prozent oder mehr liegt. Die Reichweite nach WLTP-Norm: 543 Kilometer. In 7,7 Sekunden geht es auf 100 km/h. Alle DS N°7 E-Tense erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h.

Im Long-Range-Modell mit Frontantrieb stehen 97 kWh Strom zur Verfügung, der Motor kommt auf 180 kW (245 PS) bzw. bis zu 206 kW (280 PS) im Peak. Mit 740 Kilometern ist diese Version der Reichweiten-König im Modellprogramm. Für den Nullhundert-Spurt werden 7,8 Sekunden veranschlagt.

Mehr Traktion verspricht der DS N°7 AWD Long Range mit Allradantrieb, den eine zweite Maschine an der Hinterachse besorgt. Die Systemleistung liegt bei 257 kW (350 PS) bzw. bis zu 276 kW (375 PS). Der 97 kWh große Akku ermöglicht eine Reichweite von 679 Kilometern – sofern man den Beschleunigungswert von 5,4 Sekunden für das Erreichen von 100 km/h nicht zu oft ausprobiert.

Ab Mai ist der neue DS N°7 bestellbar, im Herbst werden die ersten Exemplare an Händler und Kunden ausgeliefert. Preise sind noch nicht bekannt. Sie dürften sich am Niveau des Vorgängers orientieren. Der DS7 war zuletzt nur noch als Diesel Blue HDI 130 ab 48.910 Euro bestellbar. Wir rechnen mit einem Basispreis für den DS N°7 als Hybrid 145 in Höhe von rund 47.800 Euro. 

Die Elektro-Versionen dürften ab rund 55.000 Euro kosten. Der DS N°8 E-Tense startet (Stand Februar 2026) bei 57.700 Euro.

Die nächste Folge gibts am 10. Mai