Das XMAUS Automagazin by Sascha Weber

Folge 07/2026 - 10. Juli 2026

>> Dacia Striker

Der Dacia Volkskombi

Der Dacia Striker wurde gerade erst (am 8. Juli 2026) offiziell vorgestellt. Dacia schwimmt damit bewusst gegen den SUV-Trend und bringt einen robusten Lifestyle-Kombi auf den Markt, der viel Platz mit Offroad-Genen kreuzt.

​Bestellbar ist der Wagen ab Herbst 2026, der offizielle Marktstart ist für Dezember 2026 geplant. Der Einstiegspreis soll bei unter 25.000 Euro liegen.

Der Striker verbindet die fließende, aerodynamische Silhouette eines Kombis mit der Robustheit eines SUVs. Mit einem cW-Wert von 0,29 ist er der windschlüpfrigste Dacia überhaupt.

​Länge: 4,62 Meter (damit ist er im C-Segment angesiedelt und sogar etwas länger als der Bigster).

​Bodenfreiheit: Üppige 190 bis 200 mm – damit kommt man auch auf Feldwegen oder im leichten Gelände problemlos voran.

​Optik: Markante, aufrechte Front, abfallende Dachlinie, 19-Zoll-Leichtmetallfelgen und langlebige Starkle®-Kunststoffbeplankungen (aus recyceltem Material). Ein großes, festes Panoramaglasdach sorgt für viel Licht im Innenraum.

Pragmatismus wird beim Striker großgeschrieben. Er ist voll auf Familien und Outdoor-Aktivitäten ausgelegt.

Der Apollo Evo "Caribbean Dragon" 

ist die absolute Krönung extremen Automobilbaus aus Deutschland (hervorgegangen aus der legendären Gumpert Sportwagenmanufaktur). Der "Caribbean Dragon" ist das allererste Kundenfahrzeug des radikalen Evo-Modells und wurde gerade frisch beim Goodwood Festival of Speed präsentiert.

Die Optik: Der Name kommt nicht von ungefähr. Das Fahrzeug besteht aus über 75 einzelnen Carbonteilen. Für die Lackierung in diamantstaub-infundiertem Weiß mit tiefblauen Karbon-Akzenten (daher "Caribbean") wurden über 1.000 Arbeitsstunden und acht Lackschichten benötigt.

​Das "Dragon Skin"-Auspuffrohr: Am Heck sitzt eine gigantische Auspuffanlage aus einem einzigen Stück Titan. Sie wird in einem über 123-stündigen Prozess 3D-gedruckt – komplett ohne Schweißnähte oder Bolzen. Durch die extreme Hitze des V12 verfärbt sich das Titan mit der Zeit bläulich, was den "lebendigen" Drachen-Look verstärkt.

​Radikales Cockpit: Innen herrscht pure Rennsport-Atmosphäre (erinnert an den Lamborghini Sesto Elemento). Es gibt minimalistische Dashboards, 3D-gedruckte Aluminium-Komponenten und ein Rennlenkrad mit riesigen, messerscharfen Schaltpaddles für das sequentielle 6-Gang-Getriebe.

Preis: ja 😉

Renault Megane E-Tech

Renault hat dem rein elektrischen Megane E-Tech ein umfassendes Facelift für das Modelljahr 2026 spendiert. Dabei wurde der kompakte Crossover sowohl optisch nachgeschärft als auch technisch deutlich aufgewertet.

Renault hat das Motorenangebot gestrafft. Die kleinere Version mit 131 PS fliegt komplett aus dem Programm:

​Einheitsmotor: Es gibt ausschließlich den bewährten Synchronmotor mit 160 kW (218 PS) und 300 Nm Drehmoment.

​Fahrleistungen: Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h gelingt in 7,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei abgeregelten 160 km/h.

​One-Pedal-Driving: Neu mit an Bord ist eine echte One-Pedal-Funktion, mit der das Fahrzeug über das Gaspedal bis in den kompletten Stillstand hinein abgebremst werden kann – ideal für den Stadtverkehr.

​Die wohl größte Veränderung betrifft die Batterie- und Ladetechnik. Renault stellt das Modell auf eine effizientere Zellarchitektur um:

​Neuer LFP-Akku: Die bisherige Batterie wird durch einen 67 kWh starken Lithium-Eisenphosphat-Akku (nutzbare Kapazität) ersetzt.

​Mehr Reichweite: Die maximale Reichweite nach WLTP-Standard klettert damit auf bis zu 500 Kilometer (ca. 30 km mehr als beim Vorgänger).

​Schnelleres Laden: Am DC-Schnelllader (Gleichstrom) zieht der Megane nun mit bis zu 165 kW (vorher 130 kW). Der Standard-Sprint von 15 auf 80 % Kapazität gelingt so in rund 24 Minuten.

​AC-Laden: Für das Laden zu Hause oder an öffentlichen Ladesäulen bleibt es serienmäßig bei 11 kW, optional sind weiterhin die renault-typischen, praktischen 22 kW an Bord.

>> Ford F-150 Raptor R 2027

Riesen-Pick-up mit V8 und 730 PS

Der Ford F-150 ist seit Jahrzehnten der unangefochtene Bestseller in den USA. Auf riesigen Ranches in Texas und auf ewiglangen Highways fällt die Größe des Pick-ups weniger stark auf als im dichteren und engeren europäischen Straßenverkehr. Trotzdem gibt es auch bei uns eine treue Fangemeinde. Sie wird seit einiger Zeit vom Importeur Hedin bedient. Die Schweden vertreiben den Ford F-150 auch in Deutschland über ein Händlernetz, zu dem auch einige Ford-Vertragsbetriebe gehören.

Nicht nur größer als (fast) alle anderen, sondern auch stärker und mit heftigem Durst unterwegs: Der Ford F-150 Raptor R mit 730 PS starkem V8-Benziner kommt über Importeur Hedin jetzt auch offiziell nach Europa. Wenig Zurückhaltung zeigt auch der Preis: Der riesige und starke Pick-up kostet bei uns 189.210 Euro.

Die nächste Folge gibts am 10. August