
Das XMAUS Automagazin by Sascha Weber
Folge 06/2026 - 10. Juni 2026
>> Fiat Grizzly
Der Dacia Duster Konkurrent aus Italien

Der größere Bruder des Fiat Grande Panda bekommt den Namen Grizzly. Das SUV-Modell entspricht in weiten Teilen den bekannten Modellen Citroën C3 Aircross bzw. Opel Frontera. Dazu kommt eine Fastback-Variante mit schrägem Heck, die es so nur bei Fiat geben wird.
Der Grizzly wird als Benziner, Mildhybrid und Elektro-Variante starten und dürfte im Herbst 2026 offiziell vorgestellt werden und soll dann, gemeinsam mit den Konzern-Schwestermodellen, dem Dacia Duster das Leben schwermachen.


Sondermodell
Citroën Ami Rip Curl
Der 2,46 Meter lange, 1,39 Meter breite und 1,52 Meter hohe Ami ist kein Auto, sondern ein Leichtfahrzeug der Klasse 6e. Je nach Bundesland kann man damit bereits ab einem Alter von 15 Jahren mit einem Führerschein der Klasse AM fahren.
Der Citroën Ami und seine Konzern-Kollegen Fiat Topolino sowie Opel Rocks werden damit zur wettersicheren Alternative für "50er-Roller". Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 45 km/h limitiert, der Elektroantrieb leistet 6 kW (8,2 PS). Der 5,5 kWh große Akku soll für eine Reichweite von 75 Kilometern sorgen, nachgeladen wird über ein integriertes Kabel in rund vier Stunden an einer Haushaltssteckdose.

Der Citroën Ami Rip Curl soll den Style der Surfer-Kultur in die Stadt und auf den Parkplatz vor der Schule bringen. Wer als Jugendlicher am Meer wohnt, der dürfte mit dem Leichtfahrzeug auch an den Strand fahren – und dort vielleicht aufs Surfbrett steigen.
Der Preis für das Sondermodell liegt bei 9.290 Euro.
Nächster Astra wird ein Crossover
Opel konkretisiert seine Zukunft. Bis 2030 bringt der Autobauer vier neue Modelle. Der neue Astra wird wie sein Vorgänger wieder in Rüsselsheim gebaut.

Astra wohl als Crossover und als Kombi
Jetzt ist klar, dass auch der nächste Opel Astra in Rüsselsheim entworfen, entwickelt und gebaut wird. Als technische Basis für den neuen Astra dient die neue STLA One-Plattform von Stellantis. Für die wurde bereits LFP-Batterietechnologie und eine 800-Volt-Architektur bestätigt.
Die darauf aufbauenden Modelle bieten also mit Sicherheit mehr Ladeleistung und größere Reichweiten als die aktuellen E-Modelle auf der CMP-Plattform.
>> Lancia Gamma 2026
Das zweite Modell der von Stellantis wiederbelebten Marke Lancia wird auf der Automesse in Paris, die im Oktober 2026 stattfindet, seine Weltpremiere feiern. Schon jetzt zeigt die Marke erste Fotos vom neuen SUV und seinem Cockpit.

Der Lancia Gamma ist ein SUV mit Fließheck-Karosserie, das die STLA-Medium-Plattform als technische Basis nutzt. Auf den ersten Blick erinnert der Gamma stark an den Peugeot 3008 , der eine sehr ähnliche Silhouette aufweist. Mit einer Länge von 4,67 Metern ist der Plattformbruder der italienischen Marke aber rund 13 Zentimeter länger (Peugeot 3008: 4,54 Meter). Ob die Controller im Kontern die Designer zur Nutzung einer in großen Teilen identischen Rohkarosserie überredet haben, bleibt unbekannt. Charakteristisch für die neuen Modelle der Marke Lancia sind die schmalen LED-Streifen mit vertikalem Element an beiden Enden der Karosserie.
Die Antriebstechnologie des Lancia Gamma ist bekannt. Im Basismodell Hybrid 145 wird ein 1,2 Liter großer Dreizylinder-Benziner mit einem Elektromotor im Gehäuse des Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebes kombiniert. Außerdem wird es drei Elektro-Varianten bis hin zum 375 PS starken Allradmodell mit zwei Motoren geben. Die Reichweite wird mit bis zu 740 Kilometern geplant, dann in Kombination aus einem Elektromotor an der Vorderachse mit 180 kW (245 PS) und einem 97kWh großem Akku.
