
100 Folgen - Mittwochs
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Folge 7
Oval Office

Gebaut wurde das erste ovale Büro übrigens im Jahr 1909 unter Präsident William Howard Taft.
Nach einem schweren Brand im Westflügel im Jahr 1929 wurde es an seiner heutigen Position im Jahr 1934 unter Franklin D. Roosevelt neu errichtet.

Das Oval Office (auf Deutsch: "ovales Büro") ist das offizielle Arbeitszimmer des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.
Es befindet sich im sogenannten West Wing (Westflügel) des Weißen Hauses in Washington, D.C. und ist weltweit eines der bekanntesten Symbole für die Macht der US-Präsidentschaft.
Hier sind ein paar spannende Fakten dazu, wie das Büro aufgebaut ist und was es so besonders macht:
Der berühmte Schreibtisch: Fast jeder Präsident nutzt dort den Resolute Desk. Dieser prachtvolle Holzschreibtisch war ein Geschenk der britischen Königin Victoria im Jahr 1880 und wurde aus den Hölzern des Polarforschungsschiffes HMS Resolute gebaut.
Persönliche Note: Jeder neue Präsident darf das Büro nach seinen Wünschen umgestalten. Ausgetauscht werden meistens der große Teppich in der Mitte, die Gardinen, die Gemälde an den Wänden sowie Büsten von historischen Persönlichkeiten, die dem Präsidenten wichtig sind.
Die Fenster im Hintergrund: Hinter dem Schreibtisch befinden sich drei große, bodentiefe Fenster, die den Blick in den Rosengarten (Rose Garden) des Weißen Hauses freigeben. Das Glas ist selbstverständlich zentimeterdick und schusssicher.
Strategische Türen: Das Büro hat vier Türen. Eine führt direkt ins Nebenzimmer des Chefsekretärs, eine zum Beraterstab, eine in den Rosengarten und eine zu einem privaten kleinen Speisezimmer und Arbeitsraum des Präsidenten.
>> Folge 8 am 03.06.
Folge 6
Bundesgefängnis ADX Florence

Bekannte Insassen:
Dzhokhar Tsarnaev
Einer der beiden Attentäter des Anschlags auf den Boston-Marathon 2013.
Ramzi Yousef
Der Drahtzieher des ersten Bombenanschlags auf das World Trade Center 1993.
Robert Hanssen († 2023)
Ein ehemaliger FBI-Agent, der über Jahrzehnte Staatsgeheimnisse an Moskau verriet.
Bild: Zelle

Das Bundesgefängnis ADX Florence (offiziell United States Penitentiary, Administrative Maximum Facility) im US-Bundesstaat Colorado gilt als das sicherste Gefängnis der Welt.
Es wird oft als "Alcatraz der Rocky Mountains" oder schlicht als "Supermax" bezeichnet.
Das Gefängnis wurde gebaut, um die absolut gefährlichsten Kriminellen des US-Gefängnissystems zu isolieren – Menschen, von denen selbst in normalen Hochsicherheitsgefängnissen eine extreme Gefahr für Wärter oder Mitinsassen ausgeht. Seit der Eröffnung im Jahr 1994 ist dort noch nie jemandem die Flucht gelungen.
Das Prinzip der totalen Isolation
Das Leben im ADX Florence ist darauf ausgelegt, jeglichen menschlichen Kontakt auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Die Bedingungen werden von Menschenrechtsorganisationen oft scharf kritisiert, da sie psychisch extrem zermürbend sind:
23 Stunden Einsamkeit: Die Insassen verbringen 23 Stunden am Tag in einer knapp 7 bis 8 Quadratmeter großen Einzelzelle.
Möbel aus Beton: Bett, Schreibtisch, Hocker und die Dusche sind komplett aus gegossenem Beton gefertigt, damit daraus keine Waffen oder Werkzeuge gebaut werden können.
Kein Blick nach draußen: Das einzige Fenster ist ein schmaler Schlitz (ca. 10 cm breit), der nur den Blick auf den Himmel erlaubt. Die Häftlinge wissen zu keinem Zeitpunkt, wo genau sie sich im Gesamtkomplex befinden.
Isolierter "Hofgang": Für eine Stunde am Tag dürfen die Gefangenen in einen kleinen, von Betonmauern umgebenen Innenhof, der oben mit Gittern gesichert ist – ebenfalls komplett allein.
