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Folge 11

Pier Angeli

Italienische Schauspielerin


Pier Angelis Schauspielkarriere umfasste Rollen in Filmen wie Sodom und Gomorrha (1962), Die letzte Schlacht (1965) oder Für 1000 Dollar pro Tag (1966) an der Seite von Gene Kelly, Paul Newman, Fernandel, Stewart Granger, Kirk Douglas und anderen. 

Für den Film Teresa erhielt sie 1952 den Golden Globe Award als beste Nachwuchsdarstellerin.

Der Tod der italienischen Schauspielerin Pier Angeli im Jahr 1971 wird im Allgemeinen als Selbstmord durch eine Überdosis Schlaftabletten (Barbiturate) eingestuft.


​Sie starb am 10. September 1971 im Alter von nur 39 Jahren in Beverly Hills.

​Psychische Belastung: Pier Angeli litt in ihren letzten Lebensjahren unter starken Depressionen und chronischen Geldsorgen. Auch der frühe, tragische Tod ihrer großen Liebe James Dean im Jahr 1955 und zwei gescheiterte Ehen (unter anderem mit dem Sänger Vic Damone) hatten sie zeitlebens schwer belastet.

​Todesursache: Die offizielle Autopsie stellte eine Überdosis an Barbituraten fest. Zwar gab es vereinzelt Spekulationen über eine allergische Reaktion (Anaphylaxie) auf ein Medikament, doch die medizinischen Befunde und ihr damaliger labiler Zustand sprechen für einen Suizid.

​Tragische Ironie: Nur kurz nach ihrem Tod trafen berufliche Angebote ein, von denen sie nichts mehr erfuhr – darunter eine Rolle in der damals extrem erfolgreichen Serie Bonanza sowie die engere Auswahl für eine Rolle im Filmklassiker Der Pate.

Folge 12 am 18.07.

Folge 10

Dieter Gütt

Deutscher Journalist



Sein Leben und sein Freitod wurden noch im selben Jahr vom NDR in dem halbdokumentarischen Fernsehfilm "Gütt. Ein Journalist" (von Hans-Heinrich Ziemann und Horst Königstein) thematisiert.

Der deutsche Journalist und Grimme-Preisträger Dieter Gütt hat Suizid begangen.

​Er wurde am 28. Januar 1990 im Alter von 65 Jahren tot in seiner Hamburger Wohnung aufgefunden.

​Kurz vor seinem Tod hatte er als freier Journalist noch einen Nachruf auf den kurz zuvor verstorbenen SPD-Politiker Herbert Wehner fertiggestellt (der am 26. Januar erschien). Am 27. Januar 1990 setzte er unter seinen Abschiedsbrief die knappen Worte: "Das wär's. Gütt."

​Gütt war in den 1960er und 1970er Jahren einer der profiliertesten politischen Journalisten Deutschlands (Chefredakteur beim NDR, Korrespondent in Washington). Später verlor er jedoch an Einfluss, eckte intern oft an und arbeitete zuletzt nur noch als freier Journalist. Der schleichende Verlust von Macht, Relevanz und der gewohnten Bühne setzte ihm stark zu. Er fühlte sich vom journalistischen Betrieb, den er einst mitgestaltet hatte, zunehmend isoliert und vergessen.

​Alkoholprobleme und Depressionen:

​Mit dem beruflichen Rückzug ging eine schwere Alkoholerkrankung einher, die wiederum seine Depressionen verstärkte. Dieser Kreislauf aus Einsamkeit, gesundheitlichen Problemen und dem Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, lähmte ihn in seinen letzten Lebensjahren zunehmend.