
Serie:
"Kleinstwagen der Wirtschaftwunderjahre"
20 Folgen - 14 tägig Donnerstags
Folge 9/20
BMW 700

Der BMW 700 war ein erfolgreicher Kleinwagen (1959–1965) mit Heckmotor und selbsttragender Karosserie, der BMW vor dem finanziellen Ruin bewahrte und als Limousine, Coupé und Cabriolet erhältlich war; angetrieben von einem luftgekühlten Zweizylinder-Boxermotor mit 30–40 PS, bot er dank seines leichten Designs und der innovativen Bauweise eine für seine Klasse respektable Leistung und sicherte den Grundstein für die "Neue Klasse".

Der BMW 700 war ein Wendepunkt, da er die finanzielle Krise von BMW löste und zeigte, dass die Marke auch mit kleineren, gut gestalteten und technisch fortschrittlichen Autos Erfolg haben konnte, bevor sie sich der Mittelklasse zuwandte.
Als Coupé, viersitzige Limousine und als 2+2-sitziges Cabriolet gebaut. Das Cabriolet fertigte Baur in Stuttgart. Der Wagen hat einen gebläsegekühlten Heckmotor und basiert teilweise auf dem 600, hat jedoch anders als dieser erstmals bei BMW eine selbsttragende Karosserie, an deren Gestaltung Giovanni Michelotti mitwirkte. Der BMW 700 stand in direkter Konkurrenz zum VW Käfer und sprach vor allem Autofahrer an, die sich optisch von der Masse abheben wollten.

Der im Heck eingebaute gebläsegekühlte Zweizylinder-Boxermotor mit Leichtmetallkurbelgehäuse war wie beim BMW 600 vom Motorrad abgeleitet. Das Heckmotor-Konzept war damals bei Kleinwagen und Wagen der unteren Mittelklasse durchaus noch verbreitet, wenn auch nicht zukunftsfähig. Die Serienfertigung des BMW 700 begann im August 1959.
Die erste Version leistete 22 kW (30 PS) bei 5000/min. Das Coupé gab es ab 1960 zusätzlich auch in sportlichen Ausführungen mit 40 PS. Mit diesem Motor wurde auch das ab 1961 produzierte Cabrio ausgestattet. 1962 erschien das Modell "LS", eine Weiterentwicklung des BMW 700.
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14 tägig Mittwochs
nächste Folge am 05.02.



