70 Jahre BRAVO


Am 26. August 1956 erschien die erste Ausgabe der BRAVO mit der Schauspielerin Marilyn Monroe auf dem Cover. 


Über 7 Jahrzehnte hinweg war die Zeitschrift der ultimative Begleiter für Generationen von Jugendlichen im deutschsprachigen Raum.

1950er & 1960er Jahre (Die Anfänge): 

Gestartet als "Zeitschrift für Film und Fernsehen", entwickelte sich die BRAVO schnell zum Sprachrohr der Jugendkultur. Mit dem Siegeszug der Beatmusik und Helden wie den Beatles wurde das Heft unentbehrlich.

​1970er & 1980er Jahre (Die Blütezeit):

Das Format erreichte Millionenauflagen. Kult-Elemente wie der lebensgroße Starschnitt, die BRAVO Otto-Wahl und die Loveroom-Poster prägten die Jugendzimmer.

​Dr. Sommer & Aufklärung: 

Seit 1969 leistet das Dr.-Sommer-Team Pionierarbeit. Unaufgeregt, sachlich und frei von Tabus beantwortete das Team Fragen zu Pubertät, Liebe und Sexualität, die Jugendliche sich sonst nirgendwo zu stellen trauten.

​Wandel im digitalen Zeitalter: 

Mit dem Aufkommen von Social Media, YouTube und TikTok veränderte sich die Mediennutzung drastisch. BRAVO wandelte sich vom wöchentlichen Print-Magazin zur digitalen Marke mit starker Präsenz auf Instagram, Web und Print-Sonderheften.

Die BRAVO gibt es heute immer noch im Handel.

​Das Magazin hat sich im Vergleich zu früher stark verändert:

​Erscheinungsweise: Die BRAVO erscheint nicht mehr wöchentlich oder zweiwöchentlich wie in ihrer Blütezeit, sondern seit 2020 einmal im Monat.

​Auflage & Reichweite: Während das Heft in den 1990er Jahren teils Auflagen von über einer Million Exemplaren verkaufte, liegt die gedruckte Auflage heute bei rund 45.000 Stück.

​Ausrichtung: Neben der gedruckten Zeitschrift setzt der Bauer Verlag heutzutage vor allem auf digitale Formate und Social-Media-Kanäle (TikTok, Instagram, Web), um Jugendliche dort zu erreichen, wo sie sich hauptsächlich aufhalten.

​Kult-Inhalte: Klassiker wie Poster, der Dr.-Sommer-Beratungsteil und News über aktuelle Pop- und Social-Media-Stars sind weiterhin fester Bestandteil der Monatsausgabe.