40 Jahre ALF


Am 22. September 1986 wurde die Sitcom das erste Mal ausgestrahlt. Der zottelige Außerirdische ALF ist Kult und Fernsehgeschichte pur.

Am 22. September 1986 feierte ALF auf dem US-Sender NBC seine Premiere und verzauberte von da an das Fernsehpublikum weltweit. Im deutschen Fernsehen feierte die Serie etwas später, am 5. Januar 1988 im ZDF, ihre Premiere.

ALF ist eine 102-teilige US-amerikanische Sitcom. Im Mittelpunkt steht ein gleichnamiger Außerirdischer, der mit einem Raumschiff in der Garage der Familie Tanner bruchlandet und anschließend vor den Behörden wie auch Nachbarn versteckt gehalten wird. Die Bedeutung der Abkürzung ALF wird in der ersten Folge genannt: engl. Alien Life Form oder in der deutschen Übersetzung "Außerirdische Lebensform".

Ein paar Highlights und Fakten zum 40. Jubiläum des wohl berühmtesten Außerirdischen der TV-Geschichte:

​Der Ursprung: Erschaffen wurde ALF (kurz für Alien Life Form, bürgerlich Gordon Shumway) von Paul Fusco, der die Puppe im Original auch selbst steuerte und sprach.

​Legendäre Synchronisation: Einen riesigen Anteil am Erfolg im deutschsprachigen Raum hatte die unverwechselbare Stimme von Tommi Piper, der ALF mit seinem charakteristischen Lachen unvergesslich machte.

​Kult-Gags: Ob sein unheilloser Appetit auf Katzen (besonders auf Lucky), das Vernichten von Haushaltsgeräten oder seine legendären Sprüche wie "Null Problemo!" – ALFs Chaos im Hause Tanner ist bis heute Kult.

​Hinter den Kulissen: So lustig die Serie vor dem Bildschirm war, so anstrengend waren die Dreharbeiten. Die aufwendigen Set-Bauten mit Falltüren für die Puppenspieler und die langwierigen Aufnahmen forderten den Schauspielern um Max Wright (Willie Tanner) extrem viel Geduld ab.

​Wer hätte gedacht, dass eine Bruchlandung in der Garage einer kalifornischen Vorstadtfamilie vier Jahrzehnte später immer noch so viele Fans begeistert?