Anne-Sophie Mutter
* 29. Juni 1963
Anne-Sophie Mutter ist eine der weltweit erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Geigerinnen der Gegenwart.
Sie gilt seit Jahrzehnten als absolute Virtuosin in der klassischen Musik.

Das Wunderkind: Sie wurde 1963 in Rheinfelden (Baden) geboren und galt schon früh als musikalisches Ausnahmetalent. Bereits mit 13 Jahren wurde sie vom legendären Dirigenten Herbert von Karajan entdeckt, der sie intensiv förderte. Ihr internationaler Durchbruch gelang ihr 1977 bei den Salzburger Pfingstfestspielen.
Markenzeichen und Instrumente: Bekannt ist sie nicht nur für ihr präzises, emotionales Spiel, sondern auch für ihre Bühnenpräsenz (sie tritt fast immer in trägerlosen Abendkleidern auf, da sie das Instrument so – laut eigener Aussage – besser direkt am Körper spüren kann). Sie besitzt und spielt unter anderem zwei wertvolle Stradivari-Geigen (die "Emiliani" von 1703 und die "Lord Dunn-Raven" von 1710).
Repertoire: Neben den großen klassischen und romantischen Violinkonzerten (wie von Mozart, Beethoven und Brahms) setzt sie sich stark für die zeitgenössische Musik ein. Viele Komponisten haben Werke eigens für sie geschrieben.
Auszeichnungen: Mutter wurde mit zahlreichen Preisen überhäuft, darunter vier Grammys, der prestigeträchtige Polar Music Prize und das Bundesverdienstkreuz.
Förderung des Nachwuchses: Über ihre eigene Stiftung unterstützt sie junge, hochtalentierte Streicher weltweit mit Stipendien und Instrumenten.
Mutter ist nach wie vor weltweit auf den großen Konzertbühnen aktiv.

