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Lewis Hamilton hat seinen allerersten Sieg für Ferrari eingefahren!
Nach einer fast zweijährigen Durststrecke (sein letzter Triumph war im Juli 2024 noch im Mercedes) belohnte er sich und die Scuderia mit einem meisterhaften Rennen. Mit 41 Jahren ist er damit der älteste GP-Sieger seit Jack Brabham im Jahr 1970.


Mercedes sah anfangs extrem stark aus. Pole-Setter George Russell verteidigte die Führung beim Start vor Hamilton und Kimi Antonelli. Wegen der extremen Hitze in Barcelona (ca. 50 °C Streckentemperatur) bauten die Reifen jedoch rasant ab.
Der Ferrari-Schachzug: Während Mercedes auf eine Zwei-Stopp-Strategie setzte, ging Ferrari bei Hamilton auf Risiko und plante drei Stopps ein, um ihm ständig frische Reifen zu geben.
Das VSC-Glück: In Runde 40 rollte Fernando Alonso bei seinem Heimrennen im Aston Martin aus und löste ein Virtuelles Safety Car (VSC) aus. Das war das perfekte Timing für Hamilton: Er konnte quasi "kostenlos" seinen letzten Boxenstopp einlegen und kam hauchdünn vor den beiden Mercedes wieder auf die Strecke.
Das Mercedes-Drama: WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli zeigte eine Wahnsinns-Pace, schnappte sich kurz vor Schluss sogar Platz 2 von seinem Teamkollegen Russell und jagte Hamilton. Doch nur vier Runden vor dem Ende erlitt sein Mercedes einen totalen Elektronik-Ausfall – bitteres Aus für den jungen Italiener!
Durch Antonellis Ausfall rückte Lando Norris im McLaren auf Platz 3 vor, was für das erste rein britische Podium seit 1968 sorgte.
