
Das XMAUS Automagazin
Folge 03/2026 - 10. März 2026
Dacia Striker 2026
Der Volks-Kombi kommt!
Dacia Striker ist der Name des neuen Kombis, den die Renault-Tochter in diesem Jahr auf den Markt bringen wird. Er wird die CMF-B-Plattform nutzen, die auch die technische Basis für die anderen Modelle der Marke bis hin zum SUV Bigster ist. Stärkster Widersacher am Markt wird wohl der Skoda Octavia Combi, den der Dacia Striker mutmaßlich beim Preis deutlich unterbieten wird.


weitere Informationen demnächst
>> Cupra Born
Facelift 2026
Günstigerer Basispreis?

Mit einem umfangreichen Facelift und neuer Infotainment-Software stellt sich der Cupra Born dem wachsenden Wettbewerb im Segment der kompakten Elektroautos. Das neu sortierte Modellangebot dürfte für deutlich günstigere Einstiegspreise sorgen als bisher.
Die fünftürige Karosserie wurde an Front und Heck modifiziert. Dabei haben die Designer die Länge um acht Millimeter auf jetzt 4.316 mm reduziert. Die bisher ist der Cupra Born 1.809 mm breit (ohne Außenspiegel) und 1.540 mm hoch, das Kofferraumvolumen liegt unverändert bei 385 Litern.
Das LED-Tagfahrlicht in den neuen Scheinwerfern, die jetzt in Form von Klammern weiter nach unten greifen, zeigt auf jeder Seite drei dreieckige Elemente. Optional werden Matrix-LED-Scheinwerfer mit adaptiven Lichtfunktionen angeboten. Die angedeuteten Finnen zwischen Scheinwerfern und Markenlogo sind anders geformt, weiter unten tritt der Lufteinlass dominanter in Erscheinung als bisher. Der markentypische Kupferton ist am Frontspoiler und an seitlichen Lufteinlässen vor den Rädern präsent. Am Heck zeigt der Born einen neuen Stoßfänger mit stärker herausgearbeitetem Diffusor und ein breites LED-Lichtband mit integriertem, ebenfalls illuminiertem, Markenlogo. Auch diie Mulden an den Türgriffen werden bei Dunkelheit beleuchtet. Als Option kann man das hintere Kennzeichen nach unten klappen, um eine Anhängerkupplung zu montieren. Sie dient aber ausschließlich zum Transport von Fahrrädern auf einem entsprechenden Träger, eine mögliche Anhängelast wird auch weiterhin nicht ausgewiesen.
Neue Lackierungen, darunter das auf den Fotos und im Video gezeigte "Timanfaya Grey" und fünf verschiedene Felgendesigns im 19- und 20-Zoll-Format komplettieren das Facelift, dazu kommen neu abgemischte 235er-Reifen für mehr Grip.

Neu sortiert zeigt sich das Antriebsprogramm, das in Zukunft aus vier Varianten besteht. Das neue Basismodell heißt schlicht Cupra Born. Sein 125 kW / 170 PS starker Heckmotor holt sich Energie aus einem 50 kWh großen Akku (bisher 150 kW, 60 kWh netto), die Reichweite soll bei 400 Kilometern liegen. Diese Version des Kompakten startet etwas später als die übrigen Varianten, die nachfolgend beschrieben werden.
Darüber rangiert der Cupra Born Plus mit 58 kWh netto nutzbarer Akku-Kapazität und 140 kW / 190 PS Motorleistung. Er soll 450 Kilometer schaffen. Reichweiten-Chef im Programm wird der Born Endurance mit 79 kWh großem Akku (netto) und 170 kW / 231 PS: 600 Kilometer sind geplant. Danach kann man mit bis zu 185 kW über den CCS-Anschluss laden, die Leistung über den Typ-2-Stecker liegt bei 11 kW. Über die V2L-Funktion (Vehicle-to-Load) können externe Verbraucher mit Strom versorgt werden.
Die Strecke von 600 Kilometern soll auch das Topmodell Cupra Born VZ mit einer Füllung schaffen. Hier leistet der Elektromotor 240 kW / 326 PS, er stellt ein Drehmoment von 545 Newtonmetern bereit. In 5,4 Sekunden geht es aus dem Stand mit Launch Control auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt, wie bisher, bei 200 km/h.
60 Jahre Corolla
Toyota Corolla - das meistverkaufte Auto der Welt

Bescheiden, brav und doch beliebter als alle anderen: Der Toyota Corolla hat bereits 55 Millionen Käufer gefunden. Das meistverkaufte Auto der Welt versteht es, seit 60 Jahren auf fünf Kontinenten erfolgreich zu sein - sogar erfolgreicher als VW Käfer oder Golf. Dazu setzt Toyota auch auf adrenalinhaltige Sportler und angesagte SUV.
Er ist der automobile Liebling der ganzen Welt, ein japanischer Volkswagen, der zuerst den VW Käfer als meistgebautes Auto aller Zeiten entthronte und dann mehr Herzen gewann als der Golf: Der kompakte Toyota Corolla fand in 60 Jahren gut 55 Millionen Käufer in über 150 Ländern.
Vergessene Studien:
Chrysler Thunderbolt (1941) vom Krieg gestoppt
Ein Auto wie aus der Zukunft: Mit versenkbarem Hardtop und Klappscheinwerfern war dieser Vorkriegs-Concept-Car seiner Zeit weit voraus

Er wirkt wie direkt aus dem "Fallout"-Universum entsprungen, jener TV-Serie, die in einer alternativen Realität der 1950er-Jahre spielt. Doch das Auto auf den Fotos ist echt: der Chrysler Thunderbolt von 1941, eines der faszinierendsten und visionärsten Konzepte der amerikanischen Vorkriegs-Automobilindustrie.
Gedacht als echtes "Auto der Zukunft", zeichnete sich dieser sportliche Zweisitzer durch damals revolutionäre technische und stilistische Lösungen aus, darunter ein vollständig versenkbares Metall-Hardtop, Klappscheinwerfer und elektrohydraulisch betätigte Türen.
Der Thunderbolt entstand in den LeBaron Studios, einer Abteilung der Briggs Manufacturing Company. Die Idee wird Alex Tremulis zugeschrieben, wobei der Ingenieur Fred Zeder, Vizepräsident der Chrysler Corporation, direkt beteiligt war.

Vorgestellt auf der New York Auto Show 1940, reiste der Thunderbolt als Showcar durch die gesamten Vereinigten Staaten und trug dazu bei, das Image von Chrysler in einem entscheidenden Moment zu stärken. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs unterbrach jedoch die Entwicklung eines Serienmodells abrupt und machte 1941 zum letzten echten Produktionsjahr vor der Umstellung auf Kriegsproduktion.
Der Thunderbolt wurde in nur fünf oder sechs Exemplaren mit jeweils unterschiedlichen Lackierungen hergestellt und ist bis heute eines der seltensten und begehrtesten amerikanischen Concept Cars.
> Audi RS 5 <
Plug-in Hybrid mit 470 kW / 639 PS
Im Sommer 2026 kommt der neue Audi RS 5 auf den Markt. Für die Limousine wird ein Grundpreis von 106.200 Euro aufgerufen, der Avant startet bei 107.850 Euro.

Der neue Audi RS 5 kommt als Limousine und Avant erstmals als Plug-in Hybrid. Downsizing haben die Ingolstädter aber nicht im Sinn. Der bekannte Biturbo-V6 bekam deutlich mehr Leistung, der Elektromotor bringt zusätzliche Kraft. Mit 470 kW (639 PS) will der neue Power-Audi die Benchmark in seiner Klasse sein. Unser erster Check im Studio zeigt (auch im Video): Auf Sound aus den armdicken Endrohren der Abgasanlage muss man auch im RS-Hybrid-Zeitalter nicht verzichten.

Der Quattro genannte Allradantrieb zählt bei einem derart potenten Audi zur Selbstverständlichkeit.
