Das XMAUS Automagazin

Folge 01/2026 - 10. Januar 2026

Mazda CX-6e

Designerstück aus Japan

Mazda präsentiert mit dem CX-6e ein neues Elektro-SUV der Mittelklasse. Im Sommer 2026 kommt der technische Bruder der Limousine Mazda6e auf den Markt.

Die beiden aktuellen Elektroautos der Marke Mazda, der 6e und der neue CX-6e, sind in einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Partner Changan Auto entwickelt worden, dort laufen Limousine und SUV auch vom Band. Die Changan-Marke Deepal nutzt die Technik-Architektur auch für eigene Modelle. Bei Mazda-Händlern in China werden die E-Autos als EZ-6 (Limousine) bzw. EZ-60 (SUV verkauft). Zu uns kommen speziell für Europa abgestimmte Varianten. Der Einfluss des europäischen Design- und Entwicklungszentrums von Mazda, das im hessischen Oberursel sitzt, soll beim CX-6e nochmals deutlich größer gewesen sein als beim 6e.

Der Mazda CX-6e ist 4,85 Meter lang, 1,94 Meter breit und 1,62 Meter hoch. Damit überragt er die Limousine 6e vom Boden bis zum Dach um 13 Zentimeter, außerdem ist das SUV fünf Zentimeter breiter und sieben Zentimeter kürzer. Identisch bleibt der Radstand von 2,90 Metern.

Im Fahrzeugboden des Mazda CX-6e steckt ein LFP-Akku (Lithium-Eisenphosphat) mit 78 kWh Brutto-Speicherkapazität. Eine zweite Batterie-Version, wie sie für den 6e angeboten wird, ist nicht im Programm.

Über den Anschluss hinten rechts kann man Wechselstrom, beispielsweise an der heimischen Wallbox oder einer öffentlichen Säule, dreiphasig mit 11 kW laden. Für eine vollständige Ladung sollen achteinhalb Stunden vergehen. Schneller geht es unterwegs über den CCS-Anschluss. Die maximale Ladeleistung liegt bei 195 kW. Für den Hub von zehn auf 80 Prozent der maximalen Akku-Kapazität sollen im Idealfall 26 Minuten vergehen.

An der Hinterachse steckt ein Elektromotor mit 190 kW (258 PS) und 290 Newtonmetern Drehmoment. Seine Dauerleistung, die für mindestens 30 Minuten anliegt, wird mit 100 kW (136 PS) angegeben. Allradantrieb ist nicht geplant. In 7,9 Sekunden soll der Mazda CX-6e aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 175 km/h begrenzt.

Preislich geht es bei ca. 49.900€ los.

XMAUS Sportschau


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Weltpremiere 


Kia EV 2

Kia hat die Automesse in Brüssel genutzt, um mit dem EV2 das Portfolio nach unten abzurunden. Das vollelektrische SUV im B-Segment sortiert sich unterhalb des EV3 ein und soll den Einstieg in die Elektromobilität der Marke markieren.

Mit einer Länge von 4,06 Metern ist das Fahrzeug noch recht kompakt gehalten, übernimmt aber optisch die Kanten und das Lichtdesign der größeren Modelle wie dem EV9. Produziert wird der Wagen im slowakischen Werk, wobei der Startschuss für die Versionen mit Standardbatterie bereits im Februar fallen soll. Varianten mit großem Akku und die GT-Line folgen dann im Juni.

Technisch basiert das Fahrzeug auf der 400-Volt-Version der E-GMP-Plattform. Käufer haben die Wahl zwischen einem Akku mit 42,2 kWh für bis zu 317 Kilometer Reichweite und einer 61,0-kWh-Batterie, die laut WLTP bis zu 448 Kilometer schaffen soll. Am Schnelllader dauert die Füllung von 10 auf 80 Prozent rund 30 Minuten. Ein technisches Detail dürfte für Laternenparker spannend sein: Kia bietet für den EV2 optional erstmals einen 22-kW-Onboard-Charger an. Auch V2L, also das Betreiben externer 230-Volt-Geräte am Fahrzeug, ist möglich.

Bei der Raumnutzung bietet der EV2 eine gewisse Flexibilität. Neben dem klassischen Fünfsitzer wird eine viersitzige Variante angeboten, deren Rücksitze sich verschieben lassen. Das Kofferraumvolumen variiert dadurch. Der Viersitzer schluckt bis zu 403 Liter, beim Fünfsitzer sind es 362 Liter. Unter der Fronthaube findet sich zudem ein kleiner Frunk mit 15 Litern Volumen, der zumindest Platz für das Ladekabel bietet.

Preise sind noch nicht veröffentlicht, wir gehen aber von ca. 26.000€ Basispreis aus

Die nächste Folge gibts am 10. Februar