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Die Grenze zwischen den USA und Mexiko ist eine der bedeutendsten und am häufigsten überquerten Staatsgrenzen der Welt. Sie ist 3169 km lang. 

Sie markiert nicht nur eine geografische Trennung, sondern bildet auch die direkte Schnittstelle zwischen zwei stark verflochtenen Wirtschaftsräumen.

Die Grenze lässt sich in zwei prägende Abschnitte unterteilen:

​Der östliche Abschnitt (Flussgrenze): Östlich der Doppelstadt El Paso / Ciudad Juárez bildet der Rio Grande (in Mexiko Río Bravo genannt) auf einer Strecke von über 2.000 km die natürliche Grenze bis zum Golf von Mexiko.

​Der westliche Abschnitt (Land- und Wüstengrenze): Westlich von El Paso verläuft die Grenze über Land durch extreme Landschaften wie die Sonora- und Chihuahua-Wüsten sowie das Colorado-Delta bis an die Pazifikküste.

​Zwillingsstädte: Entlang der Grenze liegen bedeutende Binationale Ballungsräume wie San Diego–Tijuana, El Paso–Ciudad Juárez und Laredo–Nuevo Laredo.

​Handel: Über Freihandelsabkommen (wie das USMCA) herrscht ein intensiver Warentausch. Täglich passieren Milliardenwerte und hunderttausende Menschen die legalen Übergänge.

​Grenzanlagen & Migration: Große Abschnitte der Landgrenze sind mit Grenzzäunen, Mauern und Überwachungstechnologie befestigt. Aufgrund starker Wohlstandsgefälle ist die Grenze seit Jahrzehnten Brennpunkt von Migrationsbewegungen und Grenzsicherungsdebatten.

Folge 2 am 17.08.