Isdera Imperator 108i
Eberhard Schulz, Entwickler bei Porsche, stellte bereits 1969 seinen ersten eigenen Sportwagen vor, den Erator GTE. Bei der Entwicklung hatte er auf erprobte Serientechnik von Porsche und Mercedes-Benz zurückgegriffen. 1978 gelang ihm in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Unternehmen B&B Automobiltechnik der Durchbruch mit seiner Vorstellung der Studie CW 311.

Der Imperator wurde 1983 als Nachfolger der Studie CW 311 von 1978 vorgestellt. Um mehr Platz im Innenraum zu schaffen, wurde der Wagen in vielerlei Hinsicht vergrößert. Auch das Design des Fahrzeugs erhielt einige Anpassungen an die 1980er Jahre. Statt der Klappscheinwerfer baute man beispielsweise nun feststehende ein. Die erste Serie des Imperator wurde in 17 Exemplaren bis 1991 produziert.
Die zweite Serie wurde dann technisch und im Design angepasst und bis 2001 hergestellt. Insgesamt entstanden 30 Exemplare.

Anstelle des im CW 311 verwendeten über 400 kg schweren 6,9-Liter-V8 (M100) setzte man im Imperator leichtere Achtzylinder ein; die aktuelle Mercedes-Generation hatte einen Alu-Motorblock. Im 5-Liter-V8 M117 standen etwa 173 kW (235 PS) zur Verfügung, etwas später mit dem 5,6-Liter-V8 des 560 SE etwa 221 kW (300 PS). Auf besonderen Wunsch wurden auch ABS und ein Katalysator geliefert. Ein 5-Gang-ZF-Getriebe sorgte für die Kraftübertragung. Ab Mitte der 1980er Jahre konnte man seinen Imperator auch mit einem getunten AMG-V8 mit Vierventil-Zylinderköpfen bekommen, der aus den 5,6 Litern 268 kW (365 PS) herausholte.
Die zweite Serie ab 1992 wurde wieder mit Mercedes-Motoren ausgestattet. Es kam ein neuer 5,0-Liter-V8 aus der damaligen S-Klasse zum Einsatz, der 240 kW (326 PS) leistet. Später kam noch der 6,0-Liter-V8 aus dem SL 60 AMG mit einer Leistung von 301 kW (410 PS) dazu.

Die Höchstgeschwindigkeit reicht beim Imperator von 262 km/h bis zu 310 km/h im AMG-Modell. Dieses beschleunigt in knapp unter 5 Sekunden auf Tempo 100.