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>> 18. Januar 2026


Eisenbahnunfall von Adamuz

........ereignete sich am 18. Januar 2026 auf der Schnellfahrstrecke Madrid–Sevilla in Spanien. Zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleisten an der Überleitstelle Adamuz in der Provinz Córdoba, wobei 45 Menschen ums Leben kamen und rund 150 weitere verletzt wurden. Die Ursache des Unfalls ist Gegenstand von Ermittlungen. Bei ersten Erhebungen wurde ein Schienenbruch an einer Schweißnaht gefunden.

Bei der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge nahe der Ortschaft Adamuz in der andalusischen Provinz Córdoba waren 45 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch eine Deutsche. Mehr als 120 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Die letzten Wagen eines Iryo-Zuges waren entgleist und auf das Nebengleis geraten. Ein entgegenkommender Renfe-Zug kollidierte mit diesen Waggons und wurde bei einer Geschwindigkeit von mehr als 200 Kilometern pro Stunde aus dem Gleis geschleudert.

Die staatliche Untersuchungskommission für Eisenbahnunfälle Ciaf betonte in ihrem vorläufigen Bericht, es seien Kerben an den Laufflächen der Räder des Iryo-Zuges festgestellt worden. Diese Kerben und die beobachtete Verformung der Schienen deuteten darauf hin, dass eine Schiene bereits gebrochen gewesen sei, bevor der Iryo-Zug darüberfuhr und entgleiste, heißt es in dem vom Verkehrsministerium veröffentlichten Bericht. Ähnliche Kerben seien auch an den Rädern von drei anderen Zügen gefunden worden, die kurz zuvor diesen Streckenabschnitt passiert hätten. 

Der auf dem Gegengleis von Madrid nach Huelva mit 200 km/h fahrende Zug, Alvia 2384 der Renfe, – bestehend aus Triebzug 120 361 der RENFE-Baureihe 120, mit etwa 100 Fahrgästen an Bord.

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