Saison 2026

Was nun, Lewis?


Die letzte Saison ist nicht so gelaufen wie es sich der 7-malige Weltmeister so vorgestellt hat. Aber lag es am Auto oder an ihm?

Die Saison 2025 als erste von Hamilton bei Ferrari verlief für den bisherigen Großteil der Saison nicht wunschgemäß. Im Eröffnungsrennen in Australien holte er mit Platz 10 gerade noch einen Punkt. In China konnte er zwar das Sprint-Rennen gewinnen, doch wurden nach dem Grand Prix beide Ferrari wegen Regelverstößen disqualifiziert. 

In den folgenden Rennen fuhr er zwar meist in die Punkteränge, darunter mit mehreren vierten Plätzen; aufs Podest kam er jedoch nur noch wiederum im Sprintrennen von Miami. Ab dem siebten Rennen (Großer Preis der Emilia-Romagna 2025) lag er stabil auf Platz 6 der Fahrerwertung, seiner besten für die Saison.

Am Ende blieb er zum ersten Mal in seiner Karriere ohne Podium in einer Saison und wurde Sechster in der Fahrerwertung, einen Platz hinter Leclerc.

Hamilton hat sich entschieden weiter zu machen. Angeblich fährt er aber 2026 seine letzte Formel 1 Saison. Dies ist aber noch nicht bestätigt.

Die ersten Tests des neuen Autos in Barcelona
Die ersten Tests des neuen Autos in Barcelona

Ferrari will, Ferrari muss in der Formel-1-Saison dringend liefern. Ein weiteres siegloses Jahr ist für die Tifosi schlichtweg inakzeptabel, sie fordern im ersten Jahr der Regel-Revolution vielmehr den ersten WM-Titel seit 2008. 

Lewis Hamilton zieht nach den ersten Testrunden ein vorsichtig positives Fazit.

Lewis Hamilton und Ferrari stehen vor einem richtungsweisenden Jahr. Nachdem 2025 früh klar war, dass die Scuderia mit der Weltmeisterschaft nichts am Hut hat, konzentrierte man in Maranello alle Kraft auf 2026.

Die wohl einschneidenste Regel-Revolution der jüngeren F1-Geschichte will Ferrari nutzen, um endlich wieder an die Spitze zu fahren - dort, wo sich der Traditionsrennstall und seine Tifosi sehen.

Und auch Hamilton muss liefern. Der Brite hat während seiner bitteren Premierensaison gebetsmühlenartig auf 2026 verwiesen und Besserung gelobt. 

Nach den ersten Testrunden in Barcelona sieht Hamilton Ferrari zumindest mal im Plan - obwohl der 41-Jährige am Dienstag nicht unbedingt vom Glück verfolgt war. Während sein Stallkollege Charles Leclerc in der Vormittags-Session noch ein paar Runden im Trockenen fuhr, war Hamilton nachmittags bei Regen auf dem Circuit de Catalunya unterwegs.

"Es war sehr herausfordernd, es hat um 10:30 Uhr angefangen zu regnen, Charles hatte also ein paar Trockenrunden, aber am Nachmittag war alles nass", sagte er nach seinem Shakedown. Aber: Es sei "sehr produktiv" gewesen, "die Reifen zum Arbeiten zu bringen", sah Hamilton das Positive.

Ferrari SF-26
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